4. Hertener Chorsummernight 2005

17. - 19. Juni 2005

Hier schon mal die Presseartikel zur diesjährigen Chorsummernight.
Fotos folgen.

Herzlichen Dank an alle die mit dabei waren.

History der
Chorsummernight

Wer besser singen will, beugt sich übern Hocker

"Die Akustik ist ein bisschen trocken", stellt Maria Friesenhausen fest: Zuviel Beton ist für ihren Geschmack in der Friedenskirche verbaut. Die kleine Frau mit der großen Stimme macht ein paar Klavier-Improvisationen zum Aufwärmen, und dann legt sie los: Die Gesangsprofessorin will rund 50 Sängerinnen und Sängern bei der Stimmbildung helfen.

Von Stefanie Hasler

Bis der erste Ton gesungen wird, soll aber noch eine ganze Stunde vergehen: "Wir fangen ganz von vorne an, Schritt für Schritt", erklärt die Konzertsängerin, "so habe ich es gelernt." Die Ansprüche an sich als Dozentin setzt Maria Friesenhausen hoch: "Das, was ich in 40 Jahren gelernt habe, möchte ich an Sie weiter geben." Ihre Schülerinnen und Schüler lachen: Dafür dürften die zwei Stunden kaum reichen.

Deshalb fasst das Referat nur kurz zusammen, wie die Stimmbildung physiologisch vonstatten geht: Maria Friesenhausen reicht Skizzen vom Zwerchfell und den Stimmlippen herum und erklärt, wie die Atmung beim Singen richtig funktionierten sollte: "Bis zur Blase" sollte die Luft reichen, "von Brustatmung halte ich gar nichts." Dafür heißt es entspannen: Verkrampfte Bäuche singen nicht gut. Um die Atmung zu optimieren, beugen sich die 50 Teilnehmer über Hocker, vollführen Langlauf-Gymnastik und greifen um sich wie Riesenräder: "Einatmen über es-eff, ausatmen über ha-a", ermahnt Maria Friesenhausen immer wieder. "Ein Chor meinte im Griechischen ursprünglich eine singende und tanzende Schar", erklärt die Professorin: "Durch Bewegung können eingefahrene Körperhaltungen vermieden werden."

Aus dem "Do" wird ein ganzes Lied

Dann, endlich, nach viel Dehnung und Armrudern dürfen die Hobby-Sängerinnen und -Sänger zurück in ihr Element: Vor der Pause steht noch die erste gesungene Silbe auf dem Programm. Ein "Do" macht den Anfang. Im Lauf der letzten Stunde wird es sich zu einem ganzen Lied entwickeln, welches das 50-köpfige Seminar zusammen trällert. So gut es geht, setzt der Chor das Gelernte um, "teils mit ganz erstaunlichen Effekten." Das hat Maria Friesenhausen zu Beginn vorausgesagt.

19. Juni 2005 | Quelle: Hertener Allgemeine

Der Musik-Mix macht´s: Frank Sinatra trifft Billy Joel

Mit reichlich Applaus wurden die Mitglieder der verschiedenen Chöre nach der vierten "Chorsummernight" geehrt. Die musikalische Vielfalt der dargebotenen Songs beim Konzert in der Friedenskirche war überwältigend.

Trotz des Fußballspiels der Nationalmannschaft war die evangelische Friedenskirche an der Kaiserstraße voll besetzt. Sechs Chöre aus Nordrhein-Westfalen waren gekommen und wollten die Besucher mit Songs aus vielen Musikrichtungen unterhalten. Den Anfang machte der Veranstalter, der Hertener "Treffpunkt Fermate": Seine Darbietungen von "Top of the World", "Donna donna" sowie ein Medley aus verschiedenen Songs von Gerschwin unterhielten. Das Publikum schnippte begeistert mit.

Zweiter Chor des Abends waren die "voices after eight", ebenfalls aus Herten. Ihre Songs waren "Oh Täler weit, Oh Höhen", "A child is born" und "Rhythm is born".

Danach folgten die auswärtigen Chöre: die MGV Eintracht Wellinghofen aus Dortmund, die unter anderem das Swing-Stück "Horch, was swingt von draußen rein" aufführte, sowie der "Kleine Chor Bad Godesberg" aus Bonn, der unter anderem "The Longest Time" von Billy Joel bot.

Danach trat der "Haardchor" aus Recklinghausen mit "Villanelle alla Napolitina" und "Ding-a-dong" auf. Den Abschluss machten die Marler "FrauenVocale!", die klassische Stücke wie "Ave Maria" darboten.

Zum großen Finale sangen die Mitglieder aller sechs Chöre auf der Bühne den Klassiker "My Way" von Frank Sinatra. Nach minutenlangem Applaus ging so auch die vierte Hertener "Chorsummernight" zu Ende.

WAZ 19.06.2005   

Eine tolle Sommernacht der Chöre

Winfried Meyer war hoch zufrieden: "Die Chor-Summernight war insgesamt eine runde Sache." Als Leiter der Gastgeber vom Treffpunkt Fermate freute er sich über die gestiegene Resonanz: Auf allen bereit gestellten Plätzen jubelten Zuhörerinnen und Zuhörer.

Ihrem Ziel, einen repräsentativen Querschnitt durch die Chorlandschaft zu bieten, waren der Treffpunkt Fermate und seine fünf Gastchöre durchaus gerecht geworden: "Diesmal war von allen Chorgattungen etwas dabei", erklärte Meyer. So zum Beispiel erstmals eine reine Frauenformation: "Frauen Vocale" sangen geistliche Werke, darunter eine "Vater Unser"-Variante, die Chorleiterin Brodisch selbst komponiert hatte. Flotter ging es bei den Herren zu: Der MGV Eintracht aus Dortmund-Wellinghofen hatte für den Auftritt in Herten altbekannte Weisen aufgepeppt: Unter dem Arbeitstitel "Horch, was swingt von draußen rein" gaben sie Volksliedern einen modernen Anstrich.

Mit einem musikalischen Einmarsch hatte der Haardchor gleich zu Beginn den Jubel auf seiner Seite: Ein lockeres "Schubidu" auf den Lippen, tänzelte er in den Altarraum. Mit ihrer Interpretation des Grand-Prix-Hits "Ding Dong" boten die Sängerinnen und Sänger aus Recklinghausen dem Publikum einen von vielen musikalischen Höhepunkten.

Ob klassisch mit dem Kleinen Chor Bad Godesberg, traditionell mit "voices after eight" oder einfach bunt gemischt: Jedes Lied kam an bei den Zuhörerinnen und Zuhörern. Das Finale, bei dem alle Chöre gemeinsam "My Way" sangen, honorierten sie schließlich sogar mit stehenden Ovationen. Doch damit war die Chor-Summernight noch lange nicht vorbei: Im Anschluss war das Publikum zum Gartenfest eingeladen. Der besondere Dank des Treffpunkt Fermate galt der Gemeinde: Für ihre Unterstützung bekam das Küsterehepaar Rita und Uwe Behnert eine Flasche Sekt und Blumen vom Chor. -steff

20. Juni 2005 | Quelle: Hertener Allgemeine

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Winfried Meyer, wbm productions
Felix Platzköster, Treffpunkt Fermate

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